Projekte

Berlin Adlershof

Berlin Adlershof hat sich zu einem der größten Wissenschafts- und Technologiestandorte entwickelt. Es handelt sich hierbei um einen städtebaulichen Entwicklungsbereich mit einer Fläche von 420 ha zuzüglich etwa 40 ha Erweiterungsflächen am ehemaligen Betriebsbahnhof Schöneweide (sogenannte „Gleislinse“).

 

Die WISTA.Plan GmbH ist städtebaulicher Entwicklungsträger und Treuhänder des Landes Berlin.

Als 100%ige Tochter der WISTA Management GmbH sind wir verantwortlich für:

  • Bauleitplanung und Betreuung der Bebauungsplanverfahren
  • Projektsteuerung der Beräumungs- und Infrastruktur­maßnahmen
  • die Verwaltung des Treuhandvermögens im Entwicklungsbereich Adlershof
  • Vermarktung von Grundstücken
  • Standortmarketing für den gesamte Adlershofer Entwicklungsbereich.

Die urbane Gestaltung ist ein zentrales städtebauliches Ziel für Adlershof. Dazu zählt der Ausbau der Rudower Chaussee zur Wirtschaftsmagistrale mit Geschäften, Hotels, Restaurants und Büros sowie die Entwicklung von Wohngebieten.

Neue Fuß- und Radwegbrücke zwischen Adlershof und Johannisthal

Baubeginn der 1. Berliner Aluminiumbrücke

Das Land Berlin, vertreten durch die WISTA.Plan GmbH, hat die Planung für den Bau einer neuen Fuß- und Radwegverbindung über die Bahnanlagen der DB AG und das Adlergestell abgeschlossen. Die Hentschke Bau GmbH hat mit dem Bau der Fuß- und Radwegbrücke im Dezember 2022 begonnen. Fertigstellung und Verkehrsfreigabe ist für Sommer 2024 geplant.

Das Land Berlin setzt bei diesem Brückenbau erstmals auf Aluminium als Werkstoff, der wesentlich weniger wartungsintensiv ist als Stahl.

Bei der Planung haben die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen als Vorhabensträger und die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz als späterer Baulastträger eng zusammengearbeitet. Auch mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick fanden umfangreiche Abstimmungen statt.

Die Realisierung der Fuß- und Radwegebrücke steht in einem engen Zusammenhang mit dem am 28.10.2016 durch den Vorhabenträger festgesetzten Bebauungsplan 9-60 und erfüllt eine damit verbundene Ausgleichsfunktion.

Der neue Fuß- und Radweg

  • wird Teil der 20 „Berliner grünen Hauptwege“,
  • beginnt unmittelbar am Knotenpunkt Wagner-Régeny-Straße/ Igo-Etrich-Straße,
  • verläuft ansteigend auf einer Rampe in nordöstlicher Richtung über die ehemalige Gleislinse,
  • quert die Anlagen der Deutschen Bahn AG und die parallel verlaufende Bundesstraße 96 a (Adlergestell) in Höhe der Sonnenallee und
  • endet ca. 200 m nördlich der Neltestraße am Adlergestell;
  • mit einer Wegebreite von 5,0 m und großzügigen Kurvenradien wird den neuen Anforderungen aus dem Berliner Mobilitätsgesetz entsprochen.

Im Rahmen des Bauvorhabens werden 90 Garagen notwendigerweise abgerissen, der Weg durch die Kleingartenanlage (Sonnenallee) Am Adlergestell e.V. ertüchtigt und eine Radwegverbindung zur Neltestraße gebaut.

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Mobilität.